Systemübergreifende Infrastrukturanalyse

BEC Infrastructure Intelligence

Nicht noch mehr Monitoringdaten. Sondern mehr Erkenntnis aus den vorhandenen Daten.

Unternehmen haben häufig nicht zu wenig Monitoringdaten. Sie haben viele wertvolle Informationen, die getrennt voneinander betrachtet werden. BEC Infrastructure Intelligence soll diese Daten entlang der technischen Wirkungskette miteinander in Beziehung setzen.

Diagnostic Packs und Diagnostic Design · Diagnostic Engine als Entwicklungskonzept

Die entscheidende FrageWas hängt miteinander zusammen – und wo liegt die wahrscheinliche Ursache?

Produktdefinition

Systemübergreifende Diagnose statt isolierter Einzelanalyse

BEC Infrastructure Intelligence verbindet vorhandene Daten aus Citrix Virtual Apps and Desktops, Microsoft RDS, Windows, Active Directory, DNS, Gruppenrichtlinien, FSLogix, VMware, Storage und Netzwerk.

Dadurch sollen Abhängigkeiten, Auffälligkeiten und wahrscheinliche Ursachen sichtbar werden, die bei einer getrennten Betrachtung einzelner Systeme häufig verborgen bleiben. Die Lösung ergänzt bestehende Monitoringplattformen und nimmt keine selbstständigen Änderungen an der Infrastruktur vor.

Kein weiteres Monitoring-Tool

Die Daten sind häufig vorhanden. Es fehlt die Verbindung zwischen ihnen.

Citrix, uberAgent, Splunk, Windows, Active Directory, Netzwerk und Storage liefern jeweils wertvolle Informationen. BEC Infrastructure Intelligence soll diese Werkzeuge nicht nachbauen oder ersetzen, sondern relevante Signale zeitlich und technisch entlang einer gemeinsamen Wirkungskette auswertbar machen.

Citrixlange Anmeldezeit
uberAgentauffällige Profilphase
FSLogixverzögerter Profile Attach
Netzwerksteigende Latenz
Active Directorymehr Authentifizierungen
Storagezeitgleiche Auffälligkeit
Vorhandene QuellenSplunk, uberAgent, Herstellerdaten, APIs, PowerShell und Eventlogs
Technische VerbindungAbhängigkeiten, Zeitbezug, Benutzer-, VDA-, Sitzungs- und Korrelationsmerkmale
Priorisiertes ErgebnisHypothesen, Befunde, Risiken und nächste Prüfschritte

Drei aufeinander aufbauende Bausteine

Vom gezielten SPL-Diagnosepaket zur systemübergreifenden Diagnose

01 · Splunk ist vorhanden

BEC Splunk Diagnostic Pack

Gezielte SPL-Abfragen, Diagnose-Regeln und Korrelationen für typische Fehlerbilder aus Citrix-, Windows-, AD-, FSLogix- und angrenzenden Infrastrukturen.

  • definierte Diagnosefragen statt allgemeiner Dashboards
  • zeitbezogene Korrelation vorhandener Daten
  • nachvollziehbare Suchlogik und Ergebnisdarstellung
03 · Nächster Entwicklungsschritt

BEC Diagnostic Engine

Eine geplante herstellerübergreifende Diagnoseebene, die Informationen aus verschiedenen Systemen über ein Dependency Model und eine Cross-System Correlation Engine zusammenführt.

  • Fachregeln und statistische Baselines
  • priorisierte Ursachenhypothesen
  • KI-gestützte Erklärung relevanter Befunde

Der konkrete Funktionsumfang wird im Scoping beziehungsweise Pilotprojekt festgelegt. Die BEC Diagnostic Engine befindet sich in der Konzept- und Entwicklungsphase.

Beispiel für eine Diagnosekette

Von der langsamen Anmeldung zum relevanten Storage-Pfad

Das Ziel ist nicht, aus einem einzelnen Messwert sofort eine Ursache abzuleiten. Erst zeitlich und technisch passende Signale bilden eine überprüfbare Ursachenhypothese.

Citrix Logon langsam
→ FSLogix Attach auffällig
→ SMB-Latenz erhöht
→ Authentifizierung auffällig
→ Storage-Pfad untersuchen

Die Kette priorisiert die technische Prüfung. Sie ist noch kein automatischer Beweis für die endgültige Ursache.

Splunk und uberAgent gezielt nutzen

Wenn Splunk und uberAgent bereits vorhanden sind, können gezielte SPL-Auswertungen beispielsweise Logon-Phasen, VDA- und Benutzersicht, FSLogix-Zeiten sowie VDA-seitige SMB-Werte nach Share, Zeitfenster und betroffenem System zusammenführen. Interne Storage-Metriken müssen als eigene Datenquelle verfügbar sein, wenn der Storage selbst bewertet werden soll.

Die geplante technische Kern-IP

Nicht das Sammeln der Daten ist der entscheidende Unterschied.

01

Dependency Model

Eine technische Abhängigkeitslandkarte beschreibt, welche Dienste, Systeme und Verbindungen an Login, Sitzung, Profil und Anwendungsstart beteiligt sind.

02

Diagnose-Regeln

Fachwissen wird in prüfbare Regeln übersetzt: Welche Kombinationen sind relevant, welche Messwerte passen zeitlich zusammen und welche Alternativerklärungen müssen geprüft werden?

03

Cross-System Correlation Engine

Die Engine verbindet normalisierte Ereignisse über Zeitfenster, Benutzer, Sitzung, Ressource und technische Abhängigkeiten zu priorisierten Ursachenhypothesen.

04

KI als Erklärungsschicht

Erst nach Normalisierung, Regeln und Korrelation unterstützt ein lokales Sprachmodell bei Einordnung, verständlicher Begründung und Dokumentation – nicht als unkontrollierte Black Box.

  1. Erfassenbestehende technische Quellen
  2. Normalisiereneinheitliches Datenmodell
  3. BewertenRegeln und Baselines
  4. Korrelierensystemübergreifende Wirkungsketten
  5. ErklärenBefunde und nächste Schritte

Beispiel einer Korrelation

Mehr als: „Die Login-Zeit ist abnormal.“

„Die erhöhte Citrix Logon Duration korreliert im selben Zeitfenster mit einer steigenden FSLogix Profile Attach Time. Gleichzeitig treten erhöhte SMB-Latenzen und zusätzliche Authentifizierungsvorgänge gegen die Domain Controller auf.“

Diese Aussage ist zunächst eine Analysehypothese. Erst die Prüfung der zugrunde liegenden Messwerte, Ereignisse und Alternativerklärungen macht daraus einen belastbaren technischen Befund.

Optionale lokale Betriebsform

BEC AI Appliance

Die Appliance ist ein optionaler lokaler Analyse- und KI-Knoten im kontrollierten Kundennetz – nicht das eigentliche Produkt. Die Lösung kann auf einer geeigneten BEC-Plattform, einem GPU-System des Kunden oder einer abgestimmten lokalen Serverplattform betrieben werden.

  • hardwareunabhängiges Produktkonzept
  • lokale Verarbeitung sensibler Infrastrukturdaten
  • lesende Analyse statt autonomer Änderungen
  • Pilotumfang und Datenquellen werden vorab festgelegt

Pilotprojekt

Passt das Konzept zu Ihrer Infrastruktur?

In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir Problemstellung, verfügbare Datenquellen, technische Rahmenbedingungen und einen sinnvoll abgegrenzten Pilotumfang.

Pilotprojekt besprechen →